Pol (Paul Ernst Karl) Cassel

 
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Hermann Max                    Pechstein                                                    - Nach der Heimkehr
Hermann Max Pechstein
"Nach der Heimkehr "
230.000 €
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Franz                          Marc                                                         - Kleine Almstudie
Franz Marc
"Kleine Almstudie "
150.000 €
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Emil                           Nolde                                                        - Marschlandschaft (mit Sielzug und Bauernhaus)
Emil Nolde
"Marschlandschaft (mit Sielzug und Bauernhaus) "
70.000 €
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Karl                           Schmidt-Rottluff                                             - Neumann-Mappe. Zehn Holzschnitte von Schmidt-Rottluff
Karl Schmidt-Rottluff
"Neumann-Mappe. Zehn Holzschnitte von Schmidt-Rottluff "
70.000 €
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Wilhelm                        Morgner                                                      - Männerporträt
Wilhelm Morgner
"Männerporträt "
60.000 €
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Lyonel                         Feininger                                                    - Eisenbahn, Kirche und Spielzeughäuser
Lyonel Feininger
"Eisenbahn, Kirche und Spielzeughäuser "
25.000 €
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Christian                      Rohlfs                                                       - Saul und David
Christian Rohlfs
"Saul und David "
20.000 €
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Käthe                          Kollwitz                                                     - Vergewaltigte Bauersfrau
Käthe Kollwitz
"Vergewaltigte Bauersfrau "
20.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

München 1892
- Russland 1945


Der Maler und Grafiker Pol Cassel (eigentlich Paul Ernst Karl Cassel) wird am 17. März 1892 in München geboren. Nach seiner Ausbildung den Kunstgewerbeschulen in Erfurt und Dresden von 1907 bis 1914 wird Pol Cassel zum Kriegsdienst berufen und zieht als Soldat in den 1. Weltkrieg. Nach dem Ende des Krieges schliesst sich Cassel den Kreisen um Conrad Felixmüller, Otto Griebel und Otto Dix an. Mittlerweile von Dresden ins nahe Wehlen gezogen, malt Pol Cassel in seinem Sommeratelier in den Jahren bis 1938 zahlreiche ausdruckstarke, den avantgardistischen Strömungen seiner Zeit folgende Naturstücke und Portraits. Mit der Machübernahme der nationalsozialisten 1933 wird Cassels Weg als moderner Maler. Einerseits werden seine Bilder als entartet angesehen, anderserseits tritt Cassel in die NSDAP ein und entfremdet sich so seinen Malerfreunden. Weder die erhoffte Anerkennung durch die neuen Machthaber noch die seiner ehemaligen Mitstreiter kann Pol Cassel erreichen. So muss er sich, geplagt von materieller Not, seinen Lebensunterhalt als Arbeiter in den sächsischen Steinbrüchen verdienen. 1939 wird Cassel dienstverpflichtet und wird 1944 wieder zum Militärdienst eingezogen. Am 9. September 1945 stirbt Pol Cassel in der Kriegsgefangenschaft in Kischinew.